Geschichte der Kirche

Die Kath. Pfarrkirche St. Martin in Mondfeld ist eine der alten Kirchen am Main, darauf lässt schließen
1. das Patrozinium, die dem hl. Martin geweihten Kirchen sind allesamt sehr alte Kirchen.
2. dass eine heute noch sichtbare Wehrmauer die Kirche geschützt hat. Die Mauer ist nach Westen noch voll erhalten und lässt auch Treppen und Ansätze des Wehrgangs erkennen; nach Norden fällt das Gelände sehr steil zum Main hin ab; nach Osten ist die Mauer durch Gebäude nicht mehr voll erkennbar, nach Süden steht das Alte Rathaus, dort wurden alte Fundamente der Mauer freigelegt.

Die alte Kirche aus dem 17. Jahrhundert war eine Chorturmkirche, d.h. der Turm befand sich über dem Altarraum. Leider fehlen nähere Angaben über die alte Kirche, die im Jahr 1887 also vor 111 Jahren umgebaut wurde.

Weiter geht es mit Beschreibungen zum Innenraum der Kirche, einer Beschreibung der Fenster, der Glocken und der Orgel, der Veränderungen bei der Renovierung 1995, der weiteren Innenraumgestaltung und des Kreuzweges.
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Pfarrer L. Englert erweiterte die Kirche dadurch, dass er im Winkel von 90 o ein größeres Kirchenschiff an das bisherige anbaute, gegenüber des Anbaus fügte er den neuen Altarraum an, der dann natürlich nicht mehr nach Osten schauen konnte. Der bisherige Altarraum wurde Sakristei. Der bei der Renovierung von 1995 betonte gotische Chorbogen markiert den Beginn des historischen Altarraums. Darüber befand sich der Turm. Beide wurden 1887 abgerissen.
Der ehemalige Chorbogen (Ostwand) wurde zugemauert und außen eine Sakristei angebaut, die 1933/36 vergrößert wurde. Es wurde bei dieser Vergrößerung der Sakristei der neue Zugang im Querschiff (in den alten Chorbogen) geschaffen, sodass der alte Zugang im Chor wegfiel. Dies wurde 1972 von Pfarrer Karl Endres veranlasst.
Unter ihm wurden auch die alten neugotischen Holzaltäre in der Kirche entfernt, die 1910/11 angeschafft wurden, ebenso Kanzel, Kommunionbank und Kreuzweg.

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